Erneuerbare Energien – eine echte Alternative!?
Erneuerbare Energien – eine echte Alternative!?
Jun 03
Unter erneuerbare Energien versteht man die Gewinnung von Energien aus speziellen Quellen. Diese Energien können sich von selbst erneuern und tragen bei der Benutzung nicht zur Erschöpfung der Quellen bei. Zu solchen erneuerbaren Energien zählt die Windenergie, die Wasserkraft, die Solarenergie, aber auch die Erdwärme wie z. B. Biogas oder Holz.
Quellen der erneuerbaren Energie
Um erneuerbare Energien zu gewinnen, bedarf es spezieller Quellen. Dazu gehören u. a. die Wärmeenergie, die mechanische Energie und die Sonnenenergie. Die Wärmeenergie, auch Geothermie oder Erdwärme genannt, ist die in der Erdkruste gespeicherte Wärme. Diese Energie kann direkt, aber auch indirekt genutzt werden. Die direkte Nutzung ist das Heizen und Kühlen. Des Weiteren wird die Wärmeenergie zur Erzeugung elektrischen Stromes benutzt. Neben der Wärmeenergie gibt es noch die mechanische Energie. Diese erneuerbare Energie wird durch Gezeitenkraftwerke gewonnen. Sie entsteht durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond. Diese entstehenden Strömungen können genutzt werden. Außerdem gibt es noch die Sonnenenergie. Sie entsteht durch die sogenannte Kernfusion. Dadurch werden viele Energien freigesetzt, welche als Solarenergie auf die Erde kommen.
Gesetz der erneuerbaren Energien
Am 29. März 2000 ist das Erneuerbare-Energie-Gesetz in Kraft getreten. Es wird kurz auch EEG genannt. Mit dem in Kraft treten des EEGs wurde das Stromspeisungsgesetz außer Kraft gesetzt. Auch das mit der Energie verbundenen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde nach in Kraft treten des Gesetzes zu erneuerbaren Energien geändert. Da das EnWG speziell auf das vorherige Stromspeisungsgesetzes ausgelegt war, wurde das Wort „Stromspeisungsgesetz“ durch die Worte „Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien“ ersetzt. Ziel des EEGs ist es eine Klimaversorgung zu schaffen, die sich nicht so negativ auf das Klima und die Umwelt auswirkt. Somit sollen die erneuerbaren Energien erhöht werden. Das Gesetz der erneuerbaren Energien wurde erschaffen, um die Abnahme und Vergütung von elektrischem Strom zu regeln. Dabei geht es aber ausschließlich nur um den Strom, der von Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft, Erdwärme, Deponie-, Klär- oder Grubengas erzeugt wird. Des Weiteren geht es in dem Gesetz zu erneuerbaren Energien auch um die Anwendungsbereiche und natürlich um die verschiedenen Vergütungssätze.
Erneuerbare Energien in Deutschland
In Deutschland werden die erneuerbaren Energien sehr stark gefördert. Beim Vergleich der gesamten Nationen liegt Deutschland auf einem der vorderen Ränge bei der Öko Strom Versorgung. Hinter China liegt die Bundesrepublik nämlich auf Platz 2. Im Jahre 2010 hat Deutschland die Investitionen für erneuerbare Energien im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Das ist unter allen Staaten der größte Zuwachs gewesen. So werden in der Bundesrepublik Deutschland die erneuerbaren Energien im alltäglichen Leben eingesetzt, z. B. durch Fähren mit Solartechnik, Windparks oder auch Biogasanlagen. In der Landeshauptstadt Berlin gibt es eine Agentur für erneuerbare Energien. Diese Agentur hat einen Reiseführer geschaffen, in dem es um Orte geht, bei denen die erneuerbaren Energien bereits erzeugt werden und dort eine große Rolle spielen. Enthalten sind darin sieben verschiedene Vorschläge für Orte mit erneuerbaren Energien. Da gibt es z. B. Hotels, die mit Windrädern ausgestattet sind, Cafés mit Solaranlagen, Erlebnisparks und Superlativen mit alternativer Energie. Obwohl es in Deutschland schon viele Orte mit erneuerbaren Energien gibt, ist die Kapazität dieses Landes noch lange nicht ausgeschöpft.
Bild: Thaut Images – Fotolia
